Christopher Hecht
schrieb am 6. August 2026 um 20.12 Uhr
Für unsere geliebte Mama
Sechsundvierzig Jahre eng vereint,
wo Liebe durch die Zeiten scheint.
Zweiundvierzig Jahre Hand in Hand,
durch Sturm und Höhen fest verwandt.
Mit Papa gingst du jeden Schritt,
nahmst Krisen, Glück und Treue mit.
Als Baileys Tod uns schwer traf,
hast du an Papas Schmerz gedacht.
Mit Lilly schenktest du ihm Trost,
der wieder neues Licht gebracht.
Es zeigt, wie sehr dein Herz verstand,
zu heilen mit der sanften Hand.
Drei Söhne hast du reich geprägt,
und Liebe in ihr Herz gelegt.
Beim Kochen, Gärtnern, Hand in Hand,
hast du uns stets die Welt benannt.
Du verziehest Fehler uns so leicht,
mit Güte, die an Herzen reicht.
Du stricktest Wärme, maltest bunt,
warst Freundin, Schwester, treu im Bund.
Im Chor erklang dein Sopran rein,
du brachtest Licht in jedes Sein.
Als Kollegin geschätzt, als Schwiegertochter lieb,warst du der Anker, der uns blieb.
Dein großer Traum, er wurde wahr,
im August im vergangenen Jahr:
Die kleine Nelia durftest du spüren,
ihr Lachen konnt' dein Herz berühren.
Beim Kuscheln fandest du das Glück,
gabst ihr die größte Kraft zurück.
Selbst als der Krebs dich schwer bedrohte,
warst du für uns die Trostesbote.
Du stelltest dich nie in das Licht,
vergaßest uns und Papa nicht.
Dein Wohl war dir bis zuletzt ganz gleich,
dein Herz an Liebe unendlich reich.
Am Ende war der Schmerz zu schwer,
du konntest und du musstest nicht mehr.
Die Erlösung kam, du schliefst ein,
wirst immer unser Engel sein.
Wir halten als Familie stand,
gehen gemeinsam Hand in Hand.
Wir plaudern von der schönen Zeit,
so wie dein Wunsch es uns geweiht.
Dein Rat, dein Zuspruch, dein Gesicht,
verblassen in uns allen nicht.